Deutsche Schäferhunde – Kein Abschied

Das hier ist nicht weniger als eine Sensation! Der Song „rosa sonnenbrille“ der Band „Deutsche Schäferhunde“ ist einer der Minimalklassiker schlechthin! 1982 erschien er auf einer 3-Track 7″. Inzwischen ist die besagte Single heiß begehrt und wird bei Discogs für über 200 Euro feilgeboten. Anna Logue Records hat nun eine Wiederveröffentlichung für diesen Sommer angekündigt. Es wird eine 12″ mit allen drei Tracks der Single werden. Das wurd aber auch Zeit! Wir von Damaged Goods waren immer hinterher, „rosa sonnenbrille“ für einen unserer Sowas von Egal Sampler zu bekommen, was aber leider nie geklappt hat. Umso schöner, dass dieses rare Kleinod nun bald wieder zu haben ist!

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Tempers – Delusion

Die New Yorkerin „TEMPERS“ aka Jasmine Golestaneh kann inzwischen auf eine über zehnjährige Karriere zurückblicken, in der sie immer wieder Akzente setzte. Sei es mit dem damals hippen Debüt und dann unerwartete Neuausrichtungen in ihrem Stil. Inzwischen macht sie anspruchsvollen Pop. Die erste Single aus dem im April erscheinenden Album verwebt spannend sphärischen Synthpop mit Folkelementen. Wieder eine Neuausrichtung. Es wird angekündigt, dass das Album sehr abwechslungsreich sein. Inklusive Techno und Metalanklängen. Offen gestanden bin ich bei solchen Ankündigungen skeptisch. Aber der Vorabsong funktioniert.

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Anton – Never Freed Myself

Der Pariser Musiker „Anton“ ist seit 2021 aktiv und veröffentlichte letzte Jahr sein Debüt Album. Das ist Postpunk, Coldwave mit modernen Synths und an „Das Kinn“ erinnernden Gesang. So richtig überzeugte das nicht. Nun erscheint aber eine neue EP. Auf „never freed myself“ funktioniert das auf einmal ganz ausgezeichnet. Sphärisch dicht zwischen alter Melancholie und modernem Pop. Tipp!

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Children Of The Mushroom – Children Of The Mushroom

Die Band „Children Of The Mushroom“ existierte von Mitte bis Ende der 60er in der L.A. Area. 1968 veröffentlichten sie eine 7″, die schnell zum Geheimtipp avancierte. Die schönen psychedlischen Elemente angereichert mit Garage-Fuzz-Gitarren sind einfach überragend. Tatsächglich gab es mehr Aufnahmen. Gerade sind sie wieder neu erschienen als selbst betitelte LP. Ein Fest für Freund*innen des typischen kalifornischen Sounds der Zeit.

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Marc Almond & The Gaslight Troubadours – Salambo

Seltsames Release vom legendären Marc Almond: „salambo“ ist eine rein digitale Zusammenstellung verschiedener Zusammenarbeiten des Künstlers mit den „Gaslight Troubadours“. Dieses Projekt ist seit 2013 aktiv und wird bei Discogs so beschrieben: Vaudeville beats, kitschtronica, dark swing, leftfield hip hop, drum n’bass. Und genau so hört es sich an. Mit Almonds Stimme klingt das dann immer wie exotisch-mystische Musik. Vielleicht kein Anwärter auf die EP des Jahres, aber in jedem Fall mal ein Ohr wert. Ach und das Release wird es nur vorübergehend geben, bevor es wieder von Almonds bandcamp Seite verschwindet.

https://marcalmond.bandcamp.com/album/salambo

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Dead Can Dance

Ganze acht Jahre ist das letzte Album der Australier „Dead Can Dance“ alt. Nun haben sie angekündigt, sich komplett von Plattformen wie Spotify zu verabschieden. Musik veröffentlichen sie nun auf bandcamp und dem Band-eigenen Label. Sympathisch. In diesem Jahr wollen sie nun monatlich einen Song veröffentlichen (Peter Gabriel ich hör dir trapsen) und dann am Ende als Album zusammenfügen. „our day will come“ ist der erste Song der Reihe. Der ist überraschend wenig Worldmusic-inspiriert und gibt sich erstaunlich poppig und eingängig für das Duo. Im Mittelpunkt steht der Gesang Brendan Perrys. Das allein verleit der Musik wiederum Tiefe. Schönes Stück!

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æmilia – 22:22

„æmilia“ ist eine Musikerin aus Hamburg, die schon seit einiger Zeit regelmäßig Tracks auf Spotify veröffentlicht. Immer einzelne Tracks, immer Spotify. Nun gibt es ein Album auf bandcamp: „22:22„. Und was für eins! Eine rohe, in seltsame Sphären abdriftende Musik wird einem geboten. Düster, elektronisch, aber abseits gängiger Klischees. LoFi, mal mit Dungeon Synths Vibe, dann wieder poppig. Einige Stücke klingen nach Twin Peaks. Komplett unwirklich und aus der Welt gefallen. Gleichzeitg kommt „æmilia“ schnell auf den Punkt: Der längste Track ist 2:50 lang. Kein unnötiger Ballast. Gut so. Dazu fällt noch die besondere Stimme mit einem Händchen für Melodien auf. Wirklich spannendes Album, das es hoffentlich auch mal physisch geben wird!

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Besombes/Rizet – Pôle

Wie der Name der Band vermuten lässt, verbergen sich dahinter zwei Menschen dieses Namens, nämlich Philippe Besombes and Jean-Louis Rizet. Zusammen haben sie mit Gästen 1975 das Album „pôle“ aufgenommen und veröffentlicht. Und was für ein Album das ist! Eine Doppel Lp, von der die letzte Seite einen Track umfasst. Die Stücke sind alle instrumental und bewegen sich zwischen Krautrock und dem typischen Sound französischer Synth Pioniere jener Zeit. Aber wo viele vergleichbare Acts auf Albumlänge dann doch schwächeln, halten die beiden hier selbst in dem über 20-minütigem letzten Track die Spannung. Interessantes Album! 2015 gab es ein Reissue. Das allerdings ist nur eine einzelne LP und verzichtet damit leider auf den letzten Track.

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Cranes – Future Songs

Das einzige Album der britischen „Cranes“, das bislang nicht auf Vinyl (wieder-)veröffentlicht wurde, ist „future songs„. In der Bandhistorie ist es insofern besonders, da sich die Band 1997 vorübergehend auflöste, um dann mit eigenem Label und diesem Album 2001 in neuer Besetzung wieder zu starten. Im Mai erscheint „future songs“ nun endlich auch auf Vinyl und macht den Wiederveröffentlichungsreigen der „Cranes“ Alben komplett. Denn dann gibt es alle EPs, BBC Sessions und reguläre Alben auch auf Vinyl. Lediglich das Live Album von 2003 fehlt dann noch. Aber vielleicht folgt das ja auch noch… Und die Musik? Die markiert den Übergang von den rohen Anfangstagen zu dem mehr ambientartigen Spätwerk der Band. Gerade die reduzierten Stücke sind stark und sehr melancholisch-intensiv. Hier kommt die spezielle Stimme Alison Shaws besonders zum Tragen. Interessant auch: Ich erinner mich, dass mich das Album beim Release 2001 enttäuschte. Wenn ich es jetzt höre, erscheint es mir mit zeitlichem Abstand eines ihrer stärksten Alben zu sein! Hört es Euch unbedingt an!

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Inrain

Gerade ist die britische Band „Cranes“ dabei, sämtliche Alben auf Vinyl erstmals bzw. wiederzuveröffentlichen. Sängerin Alison Shaw hat 1991 mit Rudy Tambala von so spannenden Bands wie „A.R.Kane“ und „M|A|R|R|S“ eine 7″ unter dem Projekt-Namen „Inrain“ veröffentlicht. Auch die erfährt nun im April eine Wiederveröffentlichung. Dieses Mal in Form einer 12″ und erweitert um den Song „biology“ von 2012. Vielen Dank an Jeff, ohne den diese Info wohlmöglich an mir vorbeigegangen wäre…

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