Neues von den 80s-Dreampoppern von „Sacred Skin„. Soeben ist die neue Single „faith“ erschienen. Wieder spielen sie hymnischen Synthpop irgendwo zwischen Chartmusik aus den 80ern und Vaporwave. Gekonnt wie immer. Allerdings schleicht sich eine gewisse Redundanz ein nach zwei sehr ähnlichen Alben. Warten wir ab, ob das hier ein Vorbote für ein neues Album ist und wie das dann wird!
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Vor drei Jahren entdeckte ich die LA Band „Mirror Of Venus“ mit ihrem Song „never say forever“. Dann passierte erst einmal: Nichts! Und auf einmal kündigt die Band für November ihr Debüt Album an. Das bewegt sich zwischen Post Punk und Shoegaze? Sowas. Das lässt zumindest der erste neue Song vermuten. Auch die bisher bekannten Stücke werden enthalten sein. Das wird sicher gut!
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Vor zwei Jahren veröffentlichte das Label Mecanica die „Doppler Effect“ Zusammenstellung „genesis: studio recordings 81-85“ mit Aufnahmen aus der Zeit des Bandhits „four day romacne“. Und die konnten sich hören lassen. Damals nur digital erschienen, folgt nun eine LP mit 12 der 16 Stücke. Das wurd Zeit!
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Das Stuttgarter Duo „Sugartin“ ist bereits einige Zeit aktiv. Ihr Debüt Album ist nun im Juli erschienen und zwar als Eigenrelease. Ihre Musik ist Synthpop im weitesten Sinne. So kommt der Opener „imagination“ geradezu chansonesk daher. Im Anschluss geht es auf Deutsch und minimal im Stile von Früh 80er Produktionen weiter. Viele der Tracks sind verträumt. Dann kommt ein Dancefloor Hit wie „en vain“. Auch eine „DAF“ Referenz („augenstern„) gibt es. Kurz: Hier passiert eine Menge. Bei jedem Hören entdeckt man wieder etwas anderes. Tipp! Erhältich u.a. über Kernkrach.
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Angekündigt hatte ich das neue „Arab Strap“ Album ja bereits. Ende kommender Woche erscheint „half-told tales„. Und was für ein Werk das geworden ist! Seit langem wieder eine Doppel Album. Das scheinen Aidan Moffat und Malcolm Middleton offenbar auch nötig gehabt zu haben; denn „half-told tales“ sprüht vor Ideen! Offenbar wollte sich das Duo einmal richtig austoben. Es ist so viel dabei. Allein der Opener, der vergleichsweise rockig daher kommt. Auf einmal schält sich ein 80er Saxophon aus dem Sound. Das bereits bekannte „you you you“ gibt sich synthiepoppig, nur um von dem typisch „Arap Strap“-spröden „be a man“ abgelöst zu werden. Mal wird gerockt, dann soundscape-artig („under offer“). „basic physics“ ist quasi die Essenz des Bandsounds. Und so geht es weiter. Es gibt ständig irgendwo irgendwas zu entdecken. Und dauernd hat man das Gefühl von Nähe. Moffat singt über das Leben und das merkt man beim Hören. Unglaublich, dass den beiden noch länsgt nicht die (großartigen) Ideen auszugehen scheinen!
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Einst waren „Dinosuar Jr.“ eine der Bands, die sowas wie den Grunge Sound prägten -zusammen mit „Sonic Youth“, „TAD“, „Mudhoney“ und natürlich „Nirvana“. Dabei wollten sie nie so recht dazu gehören: Zu melodiös/melancholisch waren Harmonien und der Gesang von J Mascis. Sie durchliefen dann auch noch schwierige Zeiten: Gründungsmitglieder J Mascis und Lou Barlow gerieten sich über die Ausrichtugn der Band in die Haare, sodass Mascis kurzerhand die gesamte Band rausschmiss und das großartige „green mind“ im Alleingang aufgenommen hat. Gerade als die Band erfolgreich in Europa tourte. 1993 kam dann auch der etwas größere Erfolg mit „feel the pain“. Zeitsprung in das Jahr 2005; denn da fanden Barlow und der ursprüngliche Drummer Murph wieder zusammen. Seither scheint die alte Energie wieder da. Denn seither veröffentlichen die drei regelmäßig prima Platten! Das letzte liegt nun 5 Jahre zurück. Um so erfreulicher, dass es nun ein neues Album gibt, auf dem das Trio auch über 40 Jahre nach der ursprünglichen Bandgründung kein bisschen verstaubt klingt. Überhaupt klingen selten Bands nach einer derart langen Bandgeschichte noch so frisch und authentisch. Die Songs sind druckvoll und noch immer voller Melancholie. Das klingt dann mal nach dem schmuddeligen Gitarrenlärm der frühen Tage. Aber es gibt auch Stücke, die einen an „feel the pain“-Tage denken lassen. Zwei Stücke singt Barlow. Ich persönlich mag Mascis‘ Stimme so gern, dass ich darauf auch hätte verzichten können. Aber das ist Geschmackssache und verleiht den elf Stücken noch eine weitere Facette. „Dinosaur Jr.“ sind zurück und das mit einem wirklich guten Album!
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Die „Happy Mondays“, die eine der Manchester Rave Bands schlechthin waren, feiern den 36.(?) Geburtstags ihres großen Meisterwerks „pills’n’thrills and bellyaches“ ausgiebig. So wurde das Album nicht nur als LP wiederveröffentlicht. Nein, es wurde von den Originalbändern remastert. Gleichzeitig gibt es eine 4CD bzw. 5 LP Box. Die enthält neben dem Album die beiden Eps „hallelujah“ sowie „madchester rave on“. Dazu gibt es das 91er Live Album und diverse auch neue Mixe. Also kurz: Beinahe alles, was den legendären Ruf der Band begründete. Man darf nicht vergessen, dass diese Musik 1990 unglaublich progressiv war. Es wurden moderne Synthiesounds und Beats in das konventionelle Bandgefüge eingebettet. Das alles sehr tanzbar und gewürzt mit einer riesigen Menge Attitüde. Man denke nur an Bez, dessen einzige Aufgabe in der Band tanzen und einheizen war (und ist). Bei heutigem Hören fällt auf, dass die Musik gut gealtert ist und auch heute noch mitzureißen weiß. Allerdings braucht es die genannte Box nicht. Zu unbedeutend sind die Mixe. Das Live Album gibt es leicht günstig second hand zu kaufen. Allen Menschen aber, die „pills’n’thrills and bellyaches“ noch nicht kennen und besitzen, sei es hiermit unebdingt ans Herz gelegt!
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Der niederländische Künstler „Orus Boris“ ist seit 2023 aktiv und hat Ende 2024 sein Debüt „wavebreaker“ veröffentlicht. Dem Label Oraculo scheint das Album gut gefallen zu haben. Jedenfalls hat es „wavebreaker“ im Mai als Vinyl veröffentlicht. Die Musik ist dabei sehr vielseitig und bewegt sich zwischen akutellem Minimal, Elekctro, Cold Wave und Neuer Neuer Deutscher Welle. Dazu singt „Orus Boris“ in Niederländisch, Englisch und Deutsch. Das alles verleiht dem Album eher den Charakter eines gelungenen Mixes denn eines homogenen Werkes. Starkes Ding!
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„Aveline“ ist Aveline Piet aus Brüssel und eigentlich an einem klassischen Musikkonservatorium tätig. Mit ihrem Projekt veröffentlicht sie Synthwave, den sie ausschließlich mit 80er Jahre Instrumenten produziert. So ist das, was es zu hören gibt, sicher nicht neu. Aber ihr Gefühl für Melodien, Sounds und die entrückte Stimme geben ihrer Musik einen zusätzliche interessante Facette. Ihr Album „amours noires“ erschien 2024 erstmals digital und als CD. Nun hat das Label Red Maze einige Tracks ausgetauscht, dem Ganzen ein neues Artwork verpasst und das Album als LP veröffentlicht. Ob das „Update“ nötig war, darüber lässt sich streiten. Aber in beiden Fällen ein gutes Album.
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Momentan haut Anna Logue ja einen Knaller nach dem anderen raus! Da passt „Persons Unknown“ perfekt dazu. Die 1981 erschienene 7″, die das einzige Release der Band bleiben sollte, erscheint bald als 12″ neu. Der Song „addiction“ wurde durch die Flexipop Sampler sowas wie ein Hit. Zurecht. Der Track ist typischer und zugleich richtig guter Postpunk. Da die 7″ inzwischen nur noch in fragwürdigem Zustand oder für viel Geld zu haben ist, sind das wirklich gute Nachrichten!
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