Maston & Greg Foat – Moving Images

Kennt noch jemand „Maston“, der 2013 zur Hochzeit des Label Trouble In Mind ein wunderbares Neopsychalbum im Stile von Jacco Gardner veröffentlichte? In der Zwischenzeit war er nicht untätig und hat seither vier Alben veröffentlicht. In diesem Jahr erschien dann „moving images“ zusammen mit dem Analog-Spaceage Fan Greg Foat. Die 60er lassen die beiden hinter sich und sind in den 70ern gelandet. Zwischen Soundtrack und Synthsscapes jener Zeit bewegen sich die instrumentalen Tracks. Das lässt gern an „Air“ denken. „moving images“ ist ein wunderbar entspanntes Album. Perfekt für stressige Zeiten wie diese.

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The Love Variants – Life Of Riley

Mit „The Love Variants“ aus Austin, Texas hat mal wieder eine Entdeckung von Jeff den Weg in meinen kleinen Blog gefunden. Viel gibt es nicht über die Band zu erfahren. Ihre Musik soll wohl für sich stehen. Passt! Denn die vier machen eine jangly Mischung von Postpunk und Neopsych. Wie frisch aus den 80ern hergebeamt. Schönes Album! Bleibt zu hoffen, dass es auch eine Vinylversion geben wird.

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Abfall – Diverses…

Der Musiker „Adam Usi“ scheint in der letzten Zeit seinen Fokus auf sein Alter Ego „Abfall“ zu legen. Seit Anfang des Jahres veröffentlicht er regelmäig unter dem Namen einzelne Songs, eine EP und ein Album, das wiederum neue und bekannte Tracks zusammenfasst. Die Musik ist angenehmer, klassischer Minimal. Der Gesang geht in Richtung Neue Neue Deutsche Welle. Alles hat was sehr Spontanes und Lebendiges. Das ist nicht immer rund, aber dennoch sind einige echt starke Tracks dabei. Checkt „Abfall“ unbedingt hier mal aus!

Charmant ist bei dem Video, dass er auch Schnipsel von der alljährlichen Synth Robots Dance Invasion in Leipzig mit eingebaut hat…

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Corpse D’Alsace – Lads And Lovers

Da ist er wieder – dieser spezielle Künstler Jean Christophe Lon aka „Corpse D’Alsace“. Besonders deshalb, weil man bei seinen Releases nie weiß, was einen erwartet. Mal macht er Neofolk, mal clubtauglichen Electro, mal düsteren Wave. Dabei hat er mit „rosa armee fraktion“ obendrein ein cool kritisches Image geschaffen. Bereits im Februar erschienen die sieben Tracks „lads and lovers“ – a gay meltdown in seven songs – wie es auf der Bandcamp Seite heißt. Das Cover ziert eine zufällig gefundene Postkarte mit zwei Seemännern. Meeresrauschen gibt es zu hören. Der Opener heißt folgerichtig „brandung“. Ein richtiges Akkordeon-Seemanns-Schunkellied gibt es auch („ribbons“). Shantyneofolk? Auf jeden Fall bietet „lads and lovers“ wieder eine weitere Facette des Künstlers. Ein Grund mehr, sich weiter mit Lon zu befassen!

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Pet Shop Boys – A Man From The Future

„Pet Shop Boys“ kennt wohl sicher jede/r. Aber das hier ist was anderes. An dem Projekt „a man from the future“ haben die beiden Briten 15 Jahre gearbeitet. Es handelt von dem Computer Pioneer Alan Turing, der maßgeblich an der Entschlüsselung des deutschen Enigma Codes im Zweiten Weltkrieg beteiligt war. Anfang der 50er wurde seine Homosexualität bekannt. Damals noch strafbar, nahm sein Leben von da an eine tragische Wendung. Er wurde zur chemischen Kastration verurteilt und starb wenig später. Übrigens sehenswert mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle verfilmt. Zurück zu den „Pet Shop Boys“. Hier wechseln orchestrale Stücke und Synthtracks. Es gibt wenig Gesang, dafür aber eine Sprechstimme, die das Leben Turings beschreibt. Wenn Ihr offen für Spoken Word mit guter Musik seid, hört Euch das mal an. Mich kriegt das leider nicht so. Die CD enthält das Album noch instrumental. Dadurch entwickelt sich eine soundtrackartige Atmosphäre. HAt auch was.

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Josiah – Out Of The First Rays

Das Trio „Josiah“ aus Leicester waren mir bis heute gänzlich unbekannt, bis ich heut im Plattenladen über das ansprechende Cover gestolpert bin. Das erinnert ziemlich deutlich an das Cover der ersten „Black Sabbath“. Und so ungefähr hört sich das auch an. Dazu ein paar Sprenkel „Kadavar“, „Mudhoney“ und Stoner-Vibe. Und das machen sie erstaunlich gelungen. „out of the first rays“ ist ihre Debüt EP, die 2021 als schicke LP wiederveröffentlicht wurde. Offenbar scheint die Band niemand auf dem Schirm zu haben. Jedenfalls verkaufen sie die Neuauflage für schmale 5 GBP auf ihrer Bandcamp Seite. Tipp!

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Bad Religion – Into The Unknown

Ok, das ist wild! „into the unknown“ ist das zweite Album der hinlänglich bekannten „Bad Religion“ von 1983. Damals in geringer Auflage erschienen, war es ein ungewöhnlich poppiger Ausflug der Band hin zum Pop. Inkl. Synthies und Klavier. Von der Band selbst ungeliebt, gab es seither nie eine Neuauflage. Bis gestern. Da wurde eine Neuauflage von 1.000 Exemplaren angekündigt. Und zwar mit Entschuldigungsschreiben der Band! Schönes Ding. Allerdings ist die Auflage bereits jetzt ausverkauft. Hoffen wir mal auf einen Nachschlag!

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Modem – Modemism

Das finnische Duo „Modem“ meldet sich ein Jahr nach dem letzten Album mit einer Compilation zurück. Die umfasst sämtliche Releases, die sich nicht auf ihren beiden Alben „megalomania“ und „interface“ enthalten sind. Ganze acht Tracks. Hier klingen sie noch etwas roher, aber nicht minder charmant als auf ihren Alben. Tatsächlich haben sie den spröden Charme von 80er Jahre Synthpop aus dem ehemaligen Jugoslawien. Daher sei „modemism“ unbedingt empfohlen. Angekündigt für den 30. Oktober, suche ich die LP online noch vergebens. Aber üben wir uns in Geduld!

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Laura Bolt – Another Day

Neues von dem feinen Kunst Label Objet Trouvé. Dieses Mal ein Tape. Es handelt sich um das Debüt der Musikerin Laura Bolt aka Juliette Pym. Die sechs meist kurzen Tracks kommen dabei angenehm unaufgeregt daher. Die elektronische Musik erinnert mal an den Twin Peaks Soundtrack, mal an DIY Tapes. Der Gesang wiederum mehr an Folk? Es wird schwierig, hier ein Schublade zu finden. Hört Euch am besten „another day“ an. Und kauft das – wie für das Label üblich – künstlerisch schicke Tape.

https://laurabolt.bandcamp.com/album/another-day

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The Operator Sound Inc. – Esoteric Audio For Spaceage Witchcraft

Leider gibt es wenig Infos zu diesem Projekt, desse Debüt gerade auf Library of the Occult erschienen ist. „esoteric audio for spaceage witchcraft“ hält weitgehend das, was der Titel verspricht: Klassische instrumentale Spaceage Musik wird mit 70s Soundtrack-Vibe vermischt. Das hört sich dann gern mal nach dem Frühwerk von „Air“ oder auch nach „Broadcast“ an. In jedem Fall handelt es sich hier um eines der besseren Releases des Labels, dessen Platten zwar tolle Cover haben, aber meist etwas beliebig in der Musik geraten sind. Hoffen wir, dass es diese Platte auch hierzulande geben wird.

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